Innenwände mit Steinoptik effektiv aufpeppen

Sie möchten eine oder mehrere Wände Ihrer Wohnung mit Verblendungen in Steinoptik aufpeppen? Dann beachten Sie folgende Tipps:

Natursteinplatten oder Wandpaneele aus Kunststoff?

Jede dieser Varianten hat ihre Vorteile. Mögen Sie es hochwertig und natürlich, dann entscheiden Sie sich für Natursteinplatten. Ist das Budget begrenzt, dann sind Wandpaneele aus glasfaserverstärktem Kunststoff die erste Wahl. Beide Varianten sehen aus wie echte Steinmauern und sind als viereckige Platten erhältlich. Es muss also auch bei Natursteinen nicht Stein für Stein an die Wand gebracht werden.

Welcher Stein für welche Wand?

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Den einen gefällt Stein im Innenraum überhaupt nicht, den anderen kann es nie zuviel davon geben. Dennoch sollten Sie darauf achten, dass zu viel Stein in einem Wohnraum schnell überladen wirken kann. Am besten Sie verkleiden nur eine Wand oder einen einzelnen Wandabschnitt. Die Wahl der Steinsorte richtet sich nach der gewünschten Optik und der Helligkeit des Raumes. In einem kleineren Raum mit wenigen Lichtquellen wirkt beispielsweise eine Wandverblendung im Backstein-Look zu dunkel.

Wie montieren?

Nachdem Sie sich über Optik und Fläche der Verblendung im Klaren sind, und die benötigten Quadratmeter eingekauft haben, erfolgt nun die Montage der Wandpaneele. Falls nötig können Sie die Platten mit einer Stichsäge zuschneiden. Diese können dann ganz einfach mittels Schrauben und Dübeln an der Wand befestigt werden. Wichtig ist, darauf zu achten, dass die Paneele so zusammengefügt werden, dass die angeschnittenen Steine genau zusammenpassen. Geschraubt wird immer in die Fugen und nie in die Steine selber. Den Schraubenkopf können Sie später mittels einer Paste und Farbe ganz leicht unsichtbar machen.